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  Citrin  
 
Citrin in Fakten:

Mögliche Farben: hellgelb bis dunkelgelb, goldbraun
Wichtige Fundstätten: Brasilien, Masdagaskar, USA, Argentinien, Myanmar, Namibia, Russland, Schottland, Spanien
Mohshärte: 7


Sonnenstein für ewiges Leben

Der Citrin ist eine Quarzvarietät und nach seiner zitronengelben Farbe benannt. Die gelbe Färbung bezieht der Edelstein durch Einschlüsse von Eisenoxid beziehungsweise Eisenhydroxid. Citrine vermitteln Wohlbefinden, Wärme und Lebendigkeit, Sicherheit und Zuversicht. Sie besitzen eine klärende, anregende und gleichzeitig entspannende Wirkung auf das Denken und Fühlen.

Natürliche Citrine sind selten. Der größte Teil der auf dem Markt befindlichen Citrine hat seine Farbe durch Brennen von Amethyst oder Rauchquarz erhalten. Fast alle gebrannten Citrine zeigen einen Stich ins Rötliche. Naturfarbene Citrine sind überwiegend blassgelb, man findet sie in Brasilien, Madagaskar, USA und Russland. 1750 entstand durch Zufall das Wissen über die Farbveränderung, als einem Steinschneider in Lissabon ein blassgelber Citrin in glühende Asche fiel. Als er den Stein aus dem Feuer nahm, war er zweifelsfrei erstaunt: Was er jetzt sah, war ein braunrotes Funkeln. Im Mittelalter wurde der Citrin als Sonnenstein verehrt, der ewiges Leben schenken sollte. Heute überbringt Citrinschmuck seinen Sonnenglanz fruchtig unbeschwert oder schwer: Goldgelber Chardonnay flirtet mit rötlich braunem Madeira.

Die gelben Kristallquarze lösten in Europa einen Boom aus, als in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ausgewanderte Idar-Obersteiner Achatschleifer von Brasilien und Uruguay aus Amethyst, Achat und eben auch Citrin in die alte Heimat schickten. Als Rohmaterial ausreichend nach Europa eingeführt, kam der Citrin gerade rechtzeitig zu Beginn des gesellschaftlichen Umbruchs; mit der Stärkung des Bürgertums wuchs der Bedarf für Schmuck in breiten Bevölkerungsschichten, hier eroberte sich der Citrin einen festen Platz.

Bis dahin war in der Schmuckwelt der Goldtopas  auch Madeira- oder spanischer Topas genannt  sehr gefragt, dabei hat der Citrin mit dem höherwertigen Edelstein Topas wenig Gemeinsamkeit. Oft tragen Edelsteine auch zusätzliche Bezeichnungen wie Bahia-, Gold- oder Rio-Grande-Citrin. Solange sie mit dem Zusatz Citrin

versehen sind, sind sie korrekt deklariert. Noch heute wird der Citrin jedoch wegen seiner farblichen ähnlichkeit oft als Topas bezeichnet, dies ist unzulässig. Schmuckliebhaber, die gelbe Edelsteine mögen, haben hier nur eine geringe Auswahl neben dem Citrin.