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  Diamant  
 
Diamant in Fakten:

Mögliche Farben: farblos, gelb, braun; selten grün, blau, rötlich, schwarz
Wichtige Fundstätten: Botsuana, Südafrika, Angola, Kongo, Namibia, Sierra Leone, Zentralafrika, Guinea, Russland, China, Indien, Brasilien, Venezuela und Kanada, Australien
Mohshärte: 10


Entsprungen aus der Ewigkeit

Der Diamant kommt aus der Ewigkeit. Entstanden, bevor das Leben auf unserem Planeten begann, werden Diamanten assoziiert mit geheimnisvoller Ausstrahlung, Mythen und Magie. Seit jeher ist der Diamant für die Menschen der Inbegriff für Reinheit und Sch�nheit. Es ist das eigenartige Gleißen des Diamanten, das ihn in unserer Kultur so wertvoll und einzigartig macht, und er spricht damit auch tiefer liegende Schichten des Bewusstseins an.
Als seltenes Phänomen wird er unter extremen Bedingungen abgebaut  von der eisigen Tundra im Norden bis hin zu den heißen Westen Afrikas im Süden. Sie haben eine unglaubliche Reise unternommen, um den Menschen zu erreichen und haben dadurch Naturgesetze und die Zeit an sich transzendiert.

Diamantenes Wissen...

Der Diamant ist einer der bekanntesten Edelsteine und das härteste natürlich vorkommende Mineral. Er ist auch chemisch eine Besonderheit, weil sein kristalliner Aufbau nur aus einem einzigen Element, dem Kohlenstoff, besteht. Nur unter ganz bestimmten Bedingungen kristallisieren die einzelnen Kohlenstoffatome zum Diamanten. Sein Name ist abgeleitet aus dem Griechischen diaphainein  durchscheinen und �adamantos� � der Unbezwingbare. Im reinen Zustand ist er transparent (durchsichtig). Es gibt tatsächlich nichts Härteres als den Diamanten und er erreicht auf der Mohs-Härte-Skala den höchsten Wert 10. Diamanten benötigen spezifische geologische Bedingungen für ihre Entstehung, daher sind sie nur in bestimmten entlegenen Gebieten rund um die Welt zu finden. Südafrika produziert die Mehrheit der Diamanten, doch auch in Russland, Kanada, Australien, Indien, China und Südamerika sind Produktionsstätten.
Vor Millionen von Jahren entstanden Diamanten in großer Tiefe (150-300 km) bei sehr hohen Temperaturen und großen Drücken. Graphit verwandelte sich dort bei Temperaturen von mindestens 1.500 Grad Celsius und Drücken von 67 kbar (das 66-Tausendfache des normalen Luftdrucks) zu der kristallinen Form des Kohlenstoffs, den Diamanten. Durch Vulkanausbrüche gelangen sie mit dem aufdringenden Magma bis in die Nähe der Erdoberfläche. Diamanten werden hauptsächlich durch sogenannte Durchschlagsröhren, Pipes (engl. Röhren) gewonnen. Die berühmteste Pipe-Lagerstätte ist die einstige Kimberleymine in Südafrika, die von 1871-1908 von Menschenhand ausgeräumt wurde. Hier entstand das größte gegrabene Loch, genannt Big Hole, mit 460 m Durchmesser und einer Tiefe von 1.070 m.

Was macht einen Diamanten so faszinierend?

Seine Seltenheit ist der wichtigste Faktor. Das kann seine Größe betreffen oder aber eine außergewöhnliche Variation oder Intensität der Farbe, die ihn so einzigartig macht. Große lupenreine Diamanten  mit der besten Farbe und höchsten Reinheit  sind überaus selten. Dabei sind farblose Diamanten nicht immer der Favorit: Farbige Diamanten, sogenannte Fancy-Diamonds sind auch eine sehr begehrte Wahl, auch im Gegensatz zu farbigen Edelsteinen. Sie sind kein Massenprodukt und jeder Stein ist ein Unikat. Diese Fancy-Diamonds sind äußerst rar und daher zum überaus attraktiven Sammlerobjekt geworden. Es gibt sie in sagenhaft extravaganten, blass schimmernden Farben wie Rot, Pink und Blau, hellem Gelb, Orange, Grün und allen Brauntönen (beispielsweise cognac- oder champagnerfarben). Farbige Diamanten transportieren einen einzigartigen Charakter, Individualität und eben mehr Farbe.

Der Wert eines Diamanten wird durch die sogenannten 4C"s bestimmt:

Carat (Gewicht), Color (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff). Um mit einfachen Worten die 4 C"s zu beschreiben: Je größer ein Diamant ist, desto seltener ist er. Je weißer bzw. farbloser er ist, desto begehrter ist er in der Regel. Und je besser die Schliffausführung ist, desto stärker ist seine Brillanz. So ist der Brillant ein anderes Wort für einen geschliffenen Diamanten mit der Schliffform Brillantschliff  eine für den Diamanten sehr häufige und besonders charakteristische Schliffform, durch die der Edelstein erst seine Vollendung erführt. Seine Merkmale sind eine kreisrunde Rundiste, mindestens 32 Facetten und eine Tafel im Oberteil, im Unterteil mindestens 24 Facetten.

Brillante Kostbarkeit

Seit Anbeginn der frühesten Zivilisation gelten Diamanten als wertvolle Besitztümer. Aus Indien werden die ältesten Diamantenfunde, angeblich bereits im 4. Jahrtausend vor Christus, berichtet. Schon damals wurden hohe Preise, sogar vergleichbar mit den heutigen, für die Diamanten gezahlt. Seit Tausenden von Jahren sind Diamanten wegen ihrer hinreißenden Schönheit und Seltenheit, ihrem betörenden Feuer und ihrer Brillanz sehr geschützt. Als Symbol für Stärke und Inspiration sind Diamanten für uns Menschen ein Zeichen von Liebe und persönlichem Ausdruck für unsere Hoffnung in die Zukunft. Getragen als ein intensives Symbol von Treue, Selbstbewusstsein, Wohlstand und Stärke transportieren sie ein ganzes Lexikon voller Bedeutung.

Pflege:

Pflegen Sie Ihren Diamanten, damit er seinen Glanz und seine Ausstrahlung behält. Sie können Ihren Diamanten bei uns professionell reinigen lassen.