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  Edelstein  
 

Schmuckstücke mit ausgefallenen und leuchtenden Edelsteinen sind ein starkes Ausdrucksmittel für Individualität und Persönlichkeit. Edelsteine sind sehr seltene, meist durchsichtige und farbenprächtige Mineralien, die als natürlicher Bestandteil der festen Erdkruste existieren und sich oft durch eine große Ritzhärte (Mohssche Härteskala) auszeichnen. In der Edelsteinkunde werden aber auch einige Gesteine (Verwachsungen einer oder mehrerer Mineralarten), wie beispielsweise Lapislazuli als Edelsteine bezeichnet; ebenso einige seltene organische Stoffe, beispielsweise Bernstein, Elfenbein, Perlen und Korallen.

Bereits in der Antike wurden Edelsteine zu Schmuck verarbeitet. Millionen von Jahren vergehen, ehe tief im Erdinneren verborgene edle Rohsteine irgendwann das Tageslicht erblicken. Diese Edelsteine werden zur Herstellung von Schmuck zu kristallähnlichen und halbrunden Formen geschliffen, um die Lichtreflexion und den Glanz zu erhöhen und ihnen eine ansprechende Form zu geben. Weil die besonders begehrten Eigenschaften der Edelsteine gewöhnlich erst durch menschliche Bearbeitung wie Schleifen und Polieren richtig zur Geltung kommen, werden im Schmuckhandel fast nur geschliffene Edelsteine angeboten.

All die vorgenannten Stoffe, aus denen die Träume sind, haben etwas gemeinsam: Die meisten "adelt"  um vom verwandten Wort "edel" zu sprechen deren Schönheit und Besonderheit. Bei manchen Steinen ist es die Farbe, das Farbenspiel oder der Glanz, die sie herausstellt; bei anderen wiederum ist es die große Härte oder ein interessanter Einschluss, der den Stein zu einer Besonderheit macht.

Unter den einigen Hundert Edelsteinarten gibt es "die Könige" unter Ihnen: Diamant, Rubin und Saphir (Korunde), Smaragd und Aquamarin (Berylle). Edelsteine sind also geschliffene, seltene und dadurch wertvolle Mineralien, die sich gerade durch ihre besondere Härte, Lichtwirkung, Schönheit und Farbe auszeichnen.

Eine exakte und zweckmäßige Abgrenzung des Begriffes Edelstein und der ebenso gebräuchlichen Bezeichnung Schmuckstein existiert nicht. Einmal werden Steine, die besonders wertvoll oder deren Ritzhärte besonders hoch ist (höher als 7) als Edelstein bezeichnet. Oder aber nur transparente, nicht jedoch undurchsichtige Steine. Diese Begriffe sind eher als "sowohl als auch" und nicht "entweder oder" zu verstehen. Unter Mineralien, die durch ihre Schönheit bestechen, jedoch wesentlich häufiger in der Natur vorkommen und weicher sind, also in puncto Seltenheit und Härte nicht den Kriterien von Edelsteinen entsprechen, werden eher als Schmucksteine verstanden. Der sich immer noch im Umlauf befindende Begriff "Halbedelstein" ist irreführend und abwertend und wird von wirklichen Fachleuten nicht verwendet. Alle Edelsteine (auch die nichtfarbigen) werden im Handel mit der Handelsbezeichnung Farbedelstein oder Farbstein geführt, mit einer Ausnahme, dem Diamanten.