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Der Gemmologe unterscheidet bei Edelsteinen zwischen natürlichen Edelsteinen, synthetischen Steinen und künstlichen Produkten. Nachahmungen des Chemikers und Kristallchemikers, denen ein natürliches Vorbild unter den Mineralien fehlt, sind definitionsgemäß künstliche Produkte. Die ähnlichkeit bei einer Imitation bezieht sich nur auf die äußere Erscheinung des Steines, nicht auf den chemischen oder strukturellen Aufbau des Edelsteines. Künstliche Produkte ohne natürliches Vorbild müssen unmissverständlich als künstliches Produkt bezeichnet werden, auch wenn sie einen Fantasienamen tragen.

Als einfachste Variante sind solche Nachahmungen bei den Ringen aus Kaugummi-Automaten mit Kunststoff-Edelsteinen bekannt, mit denen für Kinder wirkliche Edelsteine imitiert werden. Farbiges Glas wurde schon im alten Ägypten als Ersatz f+r die damals noch raren echten Edelsteine verwendet.

Das sehr verbreitete und heute bekannteste k+nstliche Produkt als Imitation für Diamanten ist wohl das kubisch stabilisierte Zirkonoxid, im Handel geführt unter dem Namen "Zirkonia". Die erste Diamantimitation war der Strassstein vom Pariser Hofjuwelier Georges Frédéric Stras (1701-1773), der den französischen Begriff "pierres de Stras" (Steine von Stras) kreierte. Auch die folgenden, nicht so bekannten synthetischen Edel- und Schmucksteine dienen überwiegend als Diamant-Imitation: Fabulit (Synonym: Diagem), Gallat (Synonym: GGG), Linobat und YAG (Synonym: Diamonair, Cirolit).