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  Peridot  
 Der Smaragd des Abends
Peridot in Fakten:

Mögliche Farben: gelbgrün, olivgrün, bräunlich
Wichtige Fundstätten: Vulkaninsel Zebirget im Roten Meer (St. John), Myanmar, Australien (Queensland), Brasilien (Minas Gerais), China, Eritrea, Kenia, Mexiko, Pakistan, Sri Lanka, Südafrika, Tansania, USA (Arizona)
Mohshärte: 6,5 bis 7


Der Peridot mit seinem lichten, pistazien- oder olivähnlichen Grün nimmt hinsichtlich seiner Farbnuancen einen besonderen Platz ein. Zur Olivingruppe der Silicate gehürend, zeichnet sich der Edelstein dadurch aus, dass es ihn ausschließlich in grüner Farbe gibt und er als einziger Stein nicht farbverändert werden kann.
1790 wurde die Bezeichnung Olivin für diesen Stein eingeführt wegen seiner olivgrünen Farbe (lateinisch oliva für Olive). Eine weitere Bezeichnung für Peridot ist Chrysolith (griechisch: Goldstein); verglichen mit anderen grünen Edelsteinen ist seine Farbintensität nicht von der jeweiligen Lichtquelle abhängig, er zeigt immer sein lebhaftes "goldenes" Feuer.

Feinste Beimischungen von Eisen sorgen für diese satte, grüne Farbe mit dem leichten Goldhauch. Im Vergleich zu anderen grünen Farbsteinen, beispielsweise dem Verdelith (grüner Turmalin) liegt der Peridot beim Preis-Leistungs-Verhältnis im sprichwörtlich grünen Bereich, wenngleich die Preise für beste Qualitäten in den letzten Jahren gestiegen sind. Der größte Peridot, der jemals geschliffen wurde, ist im Smithsonian Museum in Washington zu bewundern, er wiegt 310 Karat. Zu himmlischen Edelsteinen wurden die Peridote, die aus dem Weltraum kamen und in Meteoriten gefunden wurden.

Der Edelstein, der mit seinem warmen Ton sommerliche Stimmung verbreitet, wurde schon im Altertum sehr geschützt. Bei den Griechen und Römern war der Peridot als Schutzstein, Heilstein und Schmuckstein verehrt, die Römer gaben dem herrlich funkelnden Stein den Beinamen Smaragd des Abends. Dem Peridot wird nachgesagt, dass er negative Charaktereigenschaften und Belastungen abschwächt und Initiative, Tatkraft und ein selbstbestimmtes Leben fördert.

Vermutlich mit den Kreuzfahrern kamen die ersten Peridote nach Europa und wurden im Mittelalter für Kirchen zum gesuchten Schmuckstein. So sind beispielsweise die Steine im Dreikönigsschrein des Kölner Doms 200 bis 300 Karat schwere Peridote. Auch in der Schatzkammer der Münchner Residenz und des Moskauer Kremls sind sie zu finden. Im Zeitalter des Barock war der Peridot nahezu der beliebteste Schmuckstein.

Die historisch bedeutsamste Lagerstätte liegt im Roten Meer auf der Vulkaninsel Zebirget (St. John), 300 km östlich von Assuan/Ägypten, die seit dem fünfzehnten Jahrhundert vor Christus ausgebeutet wird. Nachdem sie Jahrhunderte lang in Vergessenheit geraten war, wurde diese Lagerstätte um 1900 wieder entdeckt. Heute stammen die Vorkommen aus den Serpentin-Steinbrüchen in Myanmar, der Kaschmir-Region und verschiedenen Flusssanden und Diamantseifen aus allen Regionen der Welt.