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  Platin  
 Das Edelste der Edlen

Vom Altertum über Fürstenhöfe, Prinzessinnen und Film-Diven: Die Geschichte von Platin ist faszinierend und viel älter als weithin bekannt. Bereits die alten Ägypter, Inkas und spanischen Eroberer kannten es schon. Im 18. Jahrhundert wurde es von Königen und Alchimisten sehr geschützt. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckten Wissenschaftler einen Prozess, durch den Platin bearbeitbar wurde, im 20. Jahrhundert war es der Juwelier Louis Cartier, der mit großem Erfolg Platinschmuck kreierte und seine besonderen Eigenschaften nutzte  seither ist es populär und heute ein heißer Favorit der Reichen, Berühmten und Filmstars.

Platin ist ein Schmuckmetall für anspruchsvolle Kenner mit hohen Ansprüchen an gestalterische Kompetenz und für Verehrer von dezentem Schmuck mit edlem "Understatement". In einer Zeit, in der die Welt den Charme der Diskretion wiederentdeckt ist Platin das favorisierte Material, das den neuen Luxus mit folgenden Attributen widerspiegelt: Authentizität, Reinheit, Seltenheit, unvergängliche Werte.

Platin ist farblich attraktiv und spricht die Sinne an durch seine helle Farbe, seine Haptik und sein Gewicht, zudem löst es so gut wie nie Allergien aus. Seinen Schimmer bewahrt Platin ein Leben lang, ohne zu verblassen. Die unvergleichliche Festigkeit ermöglicht eine Verarbeitung zu sehr filigranen Formen, die mit anderen Edelmetallen nicht möglich ist, daher wird es von den namhaftesten Juwelenkünstlern der Welt (darunter Fabergé und Cartier) als Schmuckmetall präferiert. Platin ist nicht nur mit Diamanten, sondern auch in Kombination mit hochkarätigen Edelsteinen ein funkelnder Hingucker. Trauringe und Schmuck aus Platin werden in Deutschland vorwiegend mit einem Feingehalt von 950/000 produziert und sind ein Qualitätsmerkmal ohne Alternative. Die Punzierung, der Stempel im Innern des Schmuckstücks lautet hier: "PT 950".

Platin-Wissen...

Platin ist seltener, wertvoller und einzigartiger als Gold. Der Name leitet sich ab vom spanischen "platina", der Verkleinerungsform von "plata", Silber; die spanischen Eroberer hielten es 1590 in ihrer Unwissenheit für minderwertig und gaben ihm daher den Namen "kleines Silber". Lange Zeit galt Platin nur als lästiger Begleitstoff bei der Goldsuche und wurde von den unwissenden Goldsuchern als unfertiges Gold angesehen. Die richtige Verarbeitung von Platin ist eine Kunst, die nur von guten Goldschmieden und Manufakturen beherrscht wird. Seine Verarbeitung zu Schmuck ist sehr zäh und erfordert mehr Aufwand als andere Edelmetalle, punktet jedoch mit seinen einzigartigen und vielseitigen Eigenschaften: Es verformt sich nicht und trägt sich nicht ab, edle Steine oder Diamanten werden daher sicher gehalten. Durch seine hohe Dichte von 21,3 bis 21,5 ist es sehr widerstandsfähig und hat dadurch hervorragende Trageeigenschaften. Da Platin schwerer ist als Gold, fühlt es sich als Schmuckstück an Arm oder Hals bedeutend massiver an. Im Unterschied zu Weißgold verliert Platin seinen hellen Schimmer nie. All diese Faktoren bestimmen den Preis von Platin.

Der bedeutendste Platinproduzent ist Südafrika und Russland. Kanada, die USA, Kolumbien und Simbabwe sind weitere Förderstaaten. Pro Jahr werden circa 90 Tonnen Platin zu Schmuck verarbeitet, demgegenüber sind es circa 2700 Tonnen Gold. Es bedarf einhundertfünfzig zeitaufwendiger chemischer und mechanischer Prozessschritte, um es vom Erz abzulösen, damit es als Material für die Schmuckherstellung zur Verfügung zu stehen kann.