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  Rubin  
 Der Rote mit betörender Glut
Rubin in Fakten:

Mögliche Farben: rot in verschiedenen Tönungen
Wichtige Fundstätten: Myanmar, Thailand, Sri Lanka (die wichtigsten Fundorte); Indien, China, Pakistan, Afghanistan, Kenia, Tansania, Südafrika, USA
Mohshärte: 9


Die Beliebtheit des Rubin ist durch das unheimliche Feuer seiner Farbe zu erklären: Am begehrtesten ist die sogenannte Taubenblutfarbe, ein tiefes, sattes Rot mit einem Stich ins Bläuliche, mit einer oft ungleichen, streifigen oder fleckigen Farbverteilung.
Bei Rohsteinen wirkt der Rubin stumpf und fettig, in geschliffener Form ist er dagegen fast dem Glanz des Diamanten gleich. Die Lichteffekte reichen von einem zarten Schimmer (Seide genannt), Katzenaugeneffekt bis hin zum sehr geschätzten Asterismus mit einem sechsstrahligen Stern, der beim Bewegen des Steins über die Oberfläche gleitet.

Rubines Wissen...

Als Farbvarietät gehört der Rubin als Mineral der Korund-Gruppe an. Nur die roten Korunde heißen Rubine, wobei der Rot-Ton zwischen Blassrot und Dunkelrot variieren kann. Rosafarbene werden allerdings ebenso wie blaue und alle anderen Farbvarietäten unter der Bezeichnung Saphir zusammengefasst. Um 1800 erkannte man erst die Verwandtschaft zum Saphir; jetzt konnte man Rubine von roten Spinellen und roten Granaten unterscheiden, die bis dahin alle als Karfunkelsteine bezeichnet wurden.
Rubin ist undurchsichtig, durchscheinend oder durchsichtig. Chemisch gesehen handelt es sich beim Rubin um kristallisierte Tonerde, die Spuren von Chrom als farbgebendes Element enthält. Die Dichte ist 3.97-4.05. Die Kristalle sind sechsseitige Prismen oder Tafeln, sogenannte Rhomboeder.
Der Rubin ist nach dem Diamanten das härteste Material. Mit einer Mohshärte von 9 ist der Rubin das zweithärteste Mineral, allerdings mit nur etwa 1/140stel der Härte des Diamanten (Mohshärte 10). Er besitzt zwar keine Spaltbarkeit, ist aber nach bestimmten Richtungen bevorzugt teilbar. Einschlüsse sind häufig und daher auch der Echtheitsnachweis für Naturrubine gegenüber den ähnlich aussehenden synthetischen Steinen. Klare Steine erhalten dabei einen Facetten-Schliff, Steine mit optischen Effekten dagegen Cabochon-Schliff.

Schöne Rubine gehören zu den teuersten Edelsteinen, besonders große Exemplare sind seltener als vergleichbare Diamanten. Der größte schleiffähige Rubin wog 400 Karat und wurde in Myanmar gefunden und in drei Teile zerlegt. Verwechslungsgefahr besteht mit rotem Spinell, Turmalin und anderen Steinen, und manche vermeintliche  auch berühmte  Rubine haben sich nachträglich als Spinell entpuppt. Einige verwirrende Bezeichnungen machen die Bestimmung des Steins nicht einfacher: Balas-Rubin bezeichnet Spinell, Kap-Rubin ist Pyrop und sibirischer Rubin ist roter Turmalin. Die Fachhandels-Qualitätsbezeichnungen des Rubins sind durch renommierte Zertifikate abgesichert und werden von unserem Labor erneut geprüft.

Die wertvollsten Rubine werden seit Jahrhunderten in Myanmar in der Nähe von Mogok abgebaut. Die rubinführende Schicht liegt mehrere Meter unter der Erdoberfläche und nur etwa ein Prozent der Ausbeute ist angeblich für Schmuckzwecke geeignet.
Das Wort Rubin ist abgeleitet aus dem mittellateinischen "rubens", "rubinus" für Rot, der Rote. Bereits im Alten Testament ist er von Bedeutung: er ist hier das Sinnbild des königlichen Stammes Juda. Hrabanus Maurus sagt, der Rubin leuchte auch im Dunkeln und bezeichne das Wort Gottes. Die Lapidarien stellen den Rubin als den Stein der Steine dar, der die Kräfte aller anderen Steine in sich vereint. In der Esoterik sind Rubine als "Stein des Lebens und der Liebe" bekannt.

Pflege:

Pflegen Sie Ihren Rubin, damit er seinen Glanz und seine Ausstrahlung beh�lt. Sie k�nnen ihn bei uns professionell reinigen lassen.