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  Saphir  
 Sternstunde in Blau
Saphir in Fakten:

Mögliche Farben: blau in verschiedenen Tönungen, blassblau oder stahlblau, himmelblau bis ins Schwarze gehende dunkelblau
Wichtige Fundstätten: Myanmar, Sri Lanka, Australien, Thailand, Indien, USA, Nigeria
Mohshärte: 9


Saphire betören hauptsächlich durch ihre blaue Farbe in verschiedenen faszinierenden Tönungen. Mit ihrem kräftigen Blau hatten sie im Altertum eine magische Bedeutung als Abbild des gestirnten Himmels. Sie galten als heilige Steine und Symbol für Harmonie und waren als Symbol der Herrschenden in deren Kronen eingearbeitet.

Saphire vollenden neben dem Diamanten, dem roten Rubin und dem grünen Smaragd das Quartett der "Könige der Juwelen" und werden zuallererst mit ihrer blauen Farbe assoziiert. Vom griechischen "sappheiros" (blauer Stein) abgeleitet, gehören Saphire als Aluminiumoxid zur Mineralien der Korund-Gruppe. Es gibt sie jedoch auch in fast allen Regenbogenfarben, von Blassblau, stahlblau, himmelblau bis ins Schwarze gehende Dunkelblau bis hin zu farblosen, gelben, grünen, orange- und rosafarbenen Varianten.

Da das Ausgangsmaterial dieser wunderschönen Steine, der Korund, grundsätzlich farblos ist und erst Spuren anderer Elemente, vor allem Eisen und Chrom, für die seltene Färbung verantwortlich sind, findet sich bei den Saphiren diese vielfältige Farbwelt. Saphire, die keinen Namenszusatz tragen, sind immer blaue Saphire. Ein farbloser Saphir heißt Leukosaphir als Padparadschas (singhalesisch "Lotusblüte") werden die seltenen orangegelben Saphire bezeichnet; echte Padparadschas stammen meist aus Sri Lanka. Auch gelbe Saphire sind sehr selten und erzielen hohe Preise.

Heute werden alle nicht roten Korunde mit Edelsteinqualität als Saphire bezeichnet - die roten Varietäten sind Rubine und mit den Saphiren eng verwandt; eine scharfe Abgrenzung zwischen den beiden besteht nicht. Saphire sind häufiger als Rubine, da die farbgebenden Substanzen des Saphirs häufiger sind als jene des Rubins. Im Gegensatz zum Rubin, der in jedem Licht sein Strahlen bewahrt, ist der Saphir trotz gleich hoher Lichtbrechung eher eine Schönheit für den Tag. Schmuckkenner verehren die kornblumenblauen Saphire mit ihrem samtartigen Glanz. Diese Steine prägen noch heute die Vorstellung eines Saphirs mit Spitzenqualität wegen der lebhaften, gesättigten kornblumenblauen Farbe.

Eine besonders begehrte Variante des Schmucksteins Saphir ist der Sternsaphir mit dem optischen Effekt des Asterismus. Durch sternförmig eingelagerte Rutilnadeln zeigt sich eine wunderschöne sechsstrahlige, sternförmige Reflexion. Der prominenteste und größte Saphir ist der "Stern von Indien" mit 536 Karat, ein Sternsaphir aus Sri Lanka, der im American Museum of Natural History bewundert werden kann.

Die wirtschaftlich bedeutendsten Saphir-Fundorte liegen in Australien, Myanmar, Sri Lanka und Thailand. Die kostbarsten Saphire aus den Vorkommen Sri Lankas strahlen in hellem, reinem Blau und erzielen mit die höchsten Preise am Schmuckmarkt. Noch seltener und entsprechend wertvoll sind die Saphire aus Kaschmir und Myanmar. Bei der Preisgestaltung ist natürlich auch die Reinheit ein wichtiges Kriterium; ein nahezu durchsichtiger Saphir mit wenigen Einschlüssen ist sehr begehrt und damit sehr kostspielig; er kommt am besten im Facettenschliff zur Geltung.