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  Smaragd  
 Die grüne Göttin aller Steine
Smaragd in Fakten:

Mögliche Farben: smaragdgrün, grün, gelblichgrün
Wichtige Fundstätten: Kolumbien, Brasilien, Südafrika, Sambia, Rhodesien, Tansania, Indien, Pakistan, Australien, USA, Habachtal in Österreich, Italien, Norwegen
Mohshärte: 7 bis 8


Smaragde, die grüne Varietät des Berylls, sind kostbar und selten und die Edelsten unter den Beryll-Mineralien. Eine Spur von Chromoxid (0,1 bis 0,3 Prozent) verleiht dem Smaragd, das prachtvolle Grün, das Naturforscher und Romantiker mit der Frische einer Frühlingswiese in Verbindung brachten. Ihren Namen erhielten sie vermutlich aus dem Griechischen"smaragdos", was so viel bedeutet wie "die grüne Göttin aller Steine. Die Inkas und Azteken verehrten die Smaragde als heilige Steine. Kleopatra trug die Steine, weil sie an deren innewohnende Schönheit der Venus glaubte. Hildegard von Bingen, die bekannte Steinheilkundlerin schrieb vor 850 Jahren: "Der Smaragd entsteht in der Frühe des Tages, wenn das Grün der Erde am frischesten, die Luft noch kalt, die Sonne aber schon warm ist und die Kräuter die grüne Farbe so stark einsaugen wie ein Lämmchen die Milch."

Fast immer sind Smaragde durch Einschlüsse getrübt, diese werden jedoch nicht als Fehler gesehen, wenn sie keinen zu großen Anteil haben. Einschlüsse und Risse im Kristall sind sozusagen das Identitätsmerkmal des Smaragds; Edelsteinhändler bezeichnen deren Gesamtheit daher als "Jardin" (französisch für "Garten"). Mehrkarätige Smaragde mit minimalen Einschlüssen und schönster Farbe erzielen daher bei Schmuckliebhabern höchste Preise. Nur allerfeinste Qualitäten sind augenrein. Hochfeine Smaragde über 10 Karat sind sehr rar und ähnlich kostbar wie Rubine oder Diamanten. Ausgesprochen selten ist auch das Smaragd-Katzenauge, das vor allem in Brasilien gefunden wird. Wegen der Empfindlichkeit gegen Stöße wurde für den Smaragd der Treppenschliff entwickelt, bei dem die vier Ecken durch Facetten abgestumpft sind, der sogenannte Smaragdschliff. Trübe Steine werden häufig als Cabochons oder als Kugeln für Halsketten verarbeitet.

Smaragde entstehen im Zusammenwirken von Magma und metamorphen Gesteinsumwandlungen. Die wichtigsten Vorkommen finden sich in Südamerika (Brasilien, Kolumbien, Muzo) und Russland (Uralgebirge); kleinere Vorkommen gibt es in Südafrika, Sambia, Rhodesien, Tansania, Indien, Pakistan, Australien und in den USA. Der Smaragd-Abbau begann im alten Ägypten in der Nähe des Roten Meeres, hier sind die wohl ältesten bekannten Fundstellen, die jedoch bereits von den Ägyptischen Pharaonen zwischen 3000 und 1500 vor Christus ausgebeutet wurden.


Pflege:

Da Smaragde stoßempfindlich sind, empfiehlt es sich, Smaragdringe bei Aktivit�ten wie Sport und bei der Arbeit nicht zu tragen.