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  Synthese  
 

Schon immer haben die Menschen davon geträumt, natürliche Edelsteine künstlich herzustellen. Ende des neunzehnten Jahrhunderts erfüllte sich dieser Traum, als es dem französischen Chemiker A.V. Verneuil 1888 gelang, synthetische Rubine zu züchten. 1910 produziert er synthetische Saphire, später farbige und farblose Korunde.
In der Edelsteinkunde wird der Begriff Synthese verwendet, wenn ein natürliches Vorbild  "ein echter Edelstein oder Schmuckstein"  imitiert wird, beispielsweise in Form eines synthetischen Rubins oder eines synthetischen Smaragds. Die Nachahmung ist nicht verboten, sie muss jedoch als solche kenntlich gemacht und bezeichnet werden und entsprechend Berücksichtigung in der Preisgestaltung finden.

Synthetische Steine sind kristallisierte und rekristallisierte Produkte, deren Herstellung ganz oder teilweise durch den Menschen initiiert ist. Die chemische Zusammensetzung, ihre Kristallstruktur und/oder ihre physikalischen Eigenschaften stimmen weitgehend mit denen von natürlichen Edelsteinen und Schmucksteinen überein. Das Verhalten von natürlichen und synthetischen Steinen weicht jedoch voneinander ab, wenn man es unter einem Polariskop (gemmologisches Werkzeug, optischer Filter) betrachtet. Dieser Unterschied ist für die Echtheitsbestimmung relevant. Beim Kauf von hochwertigen Edelsteinen oder Farbedelsteinen ist daher darauf zu achten, dass der Händler über die nütige Fachexpertise, Vertrauenswürdigkeit und ein geschultes Auge verfügt und Edelsteine anbietet, die mit anerkannten gemmologischen Zertifikaten deren Echtheit bestätigen.