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  Topas  
 Einfach top: Topas
Topas in Fakten:

Mögliche Farben: farblos, gelb, rotbraun, hellblau, rosenrot, rot, violett, hellgrün
Wichtige Fundstätten: Brasilien (Minas Gerais), Afghanistan, Australien, China, Japan, Madagaskar, Mexiko, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nigeria, Pakistan, Russland (Ural, Transbaikalien), Simbabwe, Sri Lanka, Ukraine, USA (Utah)
Mohshärte: 8


Der Topas, auch als Edeltopas bezeichnet, ist ein Edelstein, der in vielfältigen, eher sanften Farben sowie farblos vorkommt, mit einem durchsichtigen bis durchscheinenden Charakter. Für den Topas, der als Mineral den Silikaten zugehört, sind auch die Namen Schneckentopas, Schneckenstein oder Sächsischer Diamant bekannt. Eisen und Chrom geben dem Topas seine Farbe.

Der bekannteste Vertreter ist der Blautopas, der mit seiner gelben Farbe die Energie der Sonne und seinem wärmenden Licht widerspiegelt. Die wertvollsten Varietäten sind rosa bis rötlich-orange. Viele Topase werden durch eine Behandlung farblich verändert  durch eine Bestrahlung mit Gamma- oder Elektrostrahlen oder durch Erhitzen entstehen beispielsweise dunkelgrüne, bräunliche oder violett schillernde Mystic-Fire-Topase oder Indian-Summer-Topase, die rosa bis hellviolett schillern. Einige gelblich-braune Topase bleichen im Sonnenlicht aus, daher sollte Topasschmuck beim Sonnenbaden lieber nicht getragen werden.

Der Name Topas leitet sich nach Angaben des römischen Naturforschers Plinius des älteren von der Insel Topazos ab, die im Roten Meer gelegen ist. Eine andere Deutung führt den Namen auf das Sanskrit-Wort "tapas" zurück, das "Feuer" oder "Leuchten" bedeutet. Der Topas ist bereits seit mindestens zweitausend Jahren bekannt und ist einer von mehreren Edelsteinen, die das Fundament der zwölf Tore zur Gottesstadt des Neuen Jerusalems bilden.

Im achtzehnten Jahrhundert war das Vorkommen weingelber Topase aus dem Schneckenstein, einem Felsen im Vogtland in Sachsen, sehr bedeutsam. Von dort stammen die geschliffenen Topase des Schmucks von August dem Starken (heute im Grünen Gewölbe in Dresden ausgestellt) und die der englischen Königskrone. Im Jahr 1740 wurde ein Topas, der sogenannte Braganza-Diamant, mit einem Gewicht von 1680 Karat im Glauben, es sei ein echter Diamant, in die portugiesische Krone eingesetzt. Wegen seiner Größe ist dieser Edeltopas eine absolute Besonderheit, mit bloßem Auge betrachtet ist er einschlussfrei und perfekt geschliffen.

Heute ist Brasilien (Minas Gerais) die bedeutendste Topas-Lagerstätte, von hier stammen die weltberühmten orange-roten "Imperial-Topase". Als größter geschliffener Edelstein wird ein facettierter hellblauer Topas aus Brasilien mit einem Gewicht von rund 21.327 Karat angesehen.

Farbige Topase werden gewöhnlich im Treppen- oder Scherenschliff, farblose oder schwachfarbige im Brillantschliff verarbeitet. Gold-, Madeira- und Rauchtopas sind trotz ihres Namens keine echten Topase. Bei den Ersteren handelt es sich um Handelsnamen für Citrin oder gelb gebrannten Amethyst, letzterer ist ein Rauchquarz. Daher werden zur klaren Unterscheidung echte Topase mit gelber beziehungsweise goldener Farbe von seriösen Händlern Edeltopase genannt.