Kontaktieren Sie uns:
Kardinal-Faulhaber-Str. 15
Maximilianstr. 22
FoFo Schmuck InstagramFind us on Instagram
  aktueller Katalog
katalog

  Schmuck verkaufen
Prospekt
  Turmalin  
 Farbfeuerwerk der Natur
Turmalin in Fakten:

Mögliche Farben: farblos, rosa, rot, gelb, braun, grün, blau, violett, schwarz, mehrfarbig
Wichtige Fundstätten: Brasilien (Minais Gerais, Paraiba), Afghanistan, Australien, Indien, Kenia, Kongo, Madagaskar, Malawi, Mozambique, Myanmar, Namibia, Nepal, Nigeria, Pakistan, Russland, Sambia, Simbabwe, Sri Lanka, Tansania, USA (Kalifornien, Maine)
Mohshärte: 7 bis 7,5


Der Turmalin besticht durch seine breite Farbpalette, die es wohl bei keinem anderen Edelstein in dieser Art gibt. In einer alten Legende aus Ägypten wird gesagt, dass ein Turmalin auf dem langen Weg aus dem Erdinneren bis hinauf zur Sonne über einen Regenbogen getanzt sei und all diese Farben in sich aufgenommen hat. Vom Turmalin gibt es eine Vielfalt natürlicher Vorkommen in fast unendlich vielen Nuancen von farblos über rosa, rot, gelb, braun, grün und blau bis hin zu schwarz.

Die Entstehung des Namens Turmalin stammt vom singalesischen Wort "turamali" ab. Übersetzt heißt es soviel wie "Stein mit gemischten Farben." Turmaline sind eine eigene Edelsteingruppe und umfassen eine Reihe von Mischkristallen. Das Geheimnis ihrer Farbe sind Metalle auf bestimmten Plätzen ihres Kristallgitters. Der Turmalin trägt entweder nur eine Farbe, die innerhalb des Edelsteins unterschiedliche Intensitäten aufweisen kann oder vereint oft auch mehrere Farben in sich, beispielsweise bei dem Turmalin, der mit rotem Kern und grüner Schale wie eine Wassermelone aussieht.

Ein Erkennungsmerkmal von Turmalinen ist der sogenannte Pleochronismus, das heißt, der Stein weist je nach Betrachtungsrichtung verschiedene Farben auf, beziehungsweise er schimmert, wenn man ihn dreht.
Jede Farbvariante des Turmalins trägt einen eigenen Namen. Die gr�nen Turmaline, Verdelith (italienisch "grüner Stein") genannt, sind die bekanntesten. Rubellit aus dem lateinischen für rötlich, sind rosa bis rote Turmaline, die gelegentlich auch rubinfarben sind. Seit Jahrzehnten ist auch das blaue Farbenspektrum des Turmalins sehr begehrt. Experten bezeichnen diese Gruppe als Indigolithe, mit einem Farbverlauf von blaugrün zu dunkelgrün. Paraiba-Turmaline sind besonders geschätzt. Das fantastische Farbenspiel der Natur ist ein intensives, leuchtendes Petrolblau. Die neue Diva der Edelsteine kommt auch aus Brasilien, das klassische Land der Turmaline; Paraiba ist der Name des nordöstlichsten Bundesstaates von Brasilien.

Turmalin war der erste Kristall, bei dem festgestellt wurde, dass er sich durch Reiben elektronisch auflädt, der sogenannte pyroelektrische Effekt. Dadurch zieht er Staubteilchen und sogar Papierschnitzel an. Die Holländer, die den Turmalin nach Europa brachten, kannten diesen Effekt und zogen mit dem erwärmten Turmalin die Asche aus ihren Meerschaumpfeifen. Daher wurde der Turmalin früher als Aschentrekker (Aschenzieher) benannt. Die bedeutendsten Vorkommen liegen in Brasilien.